Forstwirtschaft

Der Wald hat doch noch eine Chance ...

Der einzig Erfolg versprechende Weg, die fortschreitende Versauerung der Waldböden und des Trinkwassers zu stoppen, besteht in einer Anhebung des pH-Wertes durch den Einsatz von Kalkdüngern im Forst. Die Reduzierung der bodenversauernden Emissionen aus Haushalten, Industrie und Verkehr zeigen zwar deutliche Erfolge in der Luftreinhaltung, der Boden hat aber bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts einen unvergleichlich hohen Säureeintrag mit den damit verbundenen negativen Folgen ertragen müssen. Gegen die jetzt auftretenden Auswirkungen der fortschreitenden Versauerung wie etwa der Verarmung an essentiellen Pflanzennährstoffen, der Schädigungen an Wurzel und Mykorrhiza, der Freisetzung toxischer Schwermetalle, der bedenklichen Verschlechterung der Grundwasserqualität und der eingeschränkten Bodenfruchtbarkeit hat sich seit langem die Kalkung geschädigter Waldflächen mit DOLOMAG® und anderen kohlensauren Magnesiumkalken bewährt.

Ziel einer konsequenten Bodenschutzkalkung ist es, den Wald als Ökosystem zu erhalten und damit seine Funktion für Erholung, als Wasserspeicher und Standort nachwachsender Rohstoffe nachhaltig zu sichern. Dabei sind die carbonatischen, magnesiumhaltigen Naturkalke ideal für den Einsatz im Wald geeignet. Neben einer pH-Wert Steigerung wird parallel der häufig im Mangel befindliche Nährstoff Magnesium bereit gestellt.

Rheinkalk KDI hat sich als kompetenter Ansprechpartner in der Abwicklung der Forstkalkungen seit langem bewährt. In enger Abstimmung mit den beteiligten Forstbeamten wird die Auswahl von Landeplätzen und Zufahrtswegen besprochen sowie die Anlieferung des Kalkes und andere Organisationsabläufe abgeklärt. 

Ein intensiver Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten ist dabei unerlässlich. Die Bodenschutzkalkungen werden in der Mehrzahl der Fälle als komplette Dienstleistung angeboten. Dabei ist ein reibungsloser Ablauf sowohl mit den Waldbesitzern als auch den beteiligten Dienstleistern entscheidend, unabhängig ob Hubschrauber, Verblasegeräte oder andere Streufahrzeuge eingesetzt werden. 

Die gemeinsam bewältigten Aufgaben der letzten Jahrzehnte haben zur optimalen Abwicklung von Boden- und Wasserschutzkalkungen geführt. Durch den intensiven Austausch an Informationen zwischen Ministerien, Verbänden, Waldbesitzern und der Rheinkalk KDI werden aktuelle Entwicklungen besser abgeschätzt und Lösungsansätze fortlaufend verbessert.
Weitere Infos rund um den Forst finden sich bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald www.sdw.de

Neu aufgelegt wurde auch die Internetseite der Düngekalk Hauptgemeinschaft zum Thema Forstkalkung. Hier finden sich viele nützliche Informationen, unter anderem besteht auch die Möglichkeit sich einen sehr informativen Film zum Thema anzuschauen. www.waldkalkung.com


Waldkalkungen helfen das Ökosystem Wald stabil zu halten...

Bei der Forstkalkung muß der Arbeitsablauf optimiert sein... 

Die Kalkung mit Hubschraubern erfordert höchste Präzision...

Einsatz- und Lagebesprechung mit den Forstbeamten und Piloten..